Respekt – Die Kunst der gegenseitigen Wertschätzung

Ich beobachte seit längerer Zeit eine Entwicklung in unserer Gesellschaft, die ich persönlich für sehr bedenklich halte. Wir leben zwar offiziell in einem System in deren Grundgesetz Meinungsfreiheit als eines der höchsten Güter verankert ist, aber im täglichen Leben sieht das zurzeit ein Stück weit anders aus.

Sobald jemand eine Meinung äußert, die vom Mainstream abweicht, ist dieser entweder ein Verschwörungstheoretiker, Esoteriker oder ein Nazi oder die Äußerungen werden direkt als unwissenschaftlich oder gar als dumm abgetan. Wo ist da die Kultur des fairen Meinungsaustausches, ohne dass der Gegenüber unmittelbar denunziert wird? Wo bleibt da der Respekt? Und wie steht es um die Akzeptanz, dass es einfach unterschiedliche Sichtweisen auf ein und die selbe Sache oder Situation gibt? 

Worum geht es denn grundsätzlich in einer Diskussion? Meines Erachtens dient diese ganz einfach gesagt erst einmal dem Informationsaustausch. Doch was so oft passiert ist, dass direkt Fronten aufgebaut werden, die zudem durch Rechthaberei, Arroganz, Druck und Angstmache schnell verhärten. Das führt aber leider nicht zum Ziel im eigentlichen Sinn und macht oft vieles deutlich schlimmer. 

Aus meiner Sicht sind das alles Eigenschaften, die durch unser verletztes Ego gesteuert werden. Wenn ich so in eine Diskussion gehe, bin ich gar nicht an der Meinung meines Diskussionspartners oder gar an einem Austausch interessiert. Dann geht es lediglich darum, die eigenen Interessen durchzusetzen. Es entsteht ein Gegeneinander! Das Erforschen der Beweggründe des Gesprächspartners oder gar das Finden eines gemeinsames Nenners, welcher einen Mehrwert für alle Parteien darstellen könnte, findet nicht mehr statt.

Aber woher kommt es, dass so viele Menschen aus einem verletzten Ego heraus agieren und in Angst und Ohnmacht leben? Ich habe viele Jahre die Menschen in meiner Praxis und im Alltag beobachtet. Meiner Erfahrung nach spielen unser Glaube und Stress eine wesentliche Rolle dabei. 

EINE FRAGE DES GLAUBENS

Im Grunde genommen macht jeder im Leben das woran er glaubt. Aber was ist denn Glaube? Ganz runter gebrochen ist Glaube die Bezeichnung für eine Information, die wir aufgrund unserer eigenen Erfahrungen – positiv wie negativ – emotional belegt haben. Gedanken sind dabei die Sprache des Gehirns und Gefühle und Emotionen die des Körpers. Jeder Mensch hat seinen eigenen Glauben bzw. Glaubenssätze und sieht, bewertet und konstruiert seine persönliche Realität aufgrund seiner eigenen Erfahrungen. Wenn man sich unter diesem Gesichtspunkt anschaut, was dann vermeintliche Fakten sind, stelle ich fest, dass auch diese natürlicherweise eine individuelle Färbung beinhalten.

WARUM DISKUSSIONEN IM STRESSMODUS SCHWIERIG SIND

Stress ist die Hauptursache Nummer eins der allermeisten Probleme und Beschwerden, die wir haben. Wissenschaftliche Untersuchungen scheinen meine Einschätzung zu stützen. Diese gehen von ca. 98% der Fälle aus.

Doch lasst mich erst kurz was zu dem Thema Stress sagen, damit wir alle die gleichen Grundinformationen haben. Ganz einfach ausgedrückt ist Stress, verursacht durch Umweltfaktoren (Luft, Wasser, Essen, Chemie, Erreger) und das innere Umfeld (emotionale Ladungen, die energetisch gebunden sind), eine Dysbalance im Gesamtsystem.

Das Problem an der Sache ist, dass die meisten Menschen gar nicht wissen oder erkennen, dass sie sich in einem permanenten Stressmodus befinden. Und das hat interessanterweise mit dem Stressmodus an sich zu tun. Denn je mehr wir uns in diesem Modus befinden, desto mehr haben wir einen konvergenten Fokus auf die Welt und nehmen überwiegend vermeintliche Gefahren in dieser war. Diese Trigger führen dann dazu, dass immer wieder und noch mehr Stresshormone ausgeschüttet werden, die zur Folge haben, dass wir immer mehr im Stressmodus verhaften bleiben. Das Endresultat ist, dass wir immer weniger schöpfend tätig sind. Energetisch baut sich unser eigenes elektromagnetisches Feld immer weiter ab, da viel Energie für den Stressmodus bereitgestellt werden muss.

Eine weitere Folge ist, dass wir immer weniger Energie sind und mehr Materie. Um aber schöpfend, kreativ und heilend tätig zu sein oder beispielsweise gleichwertige Diskussionen führen zu können, müssen wir diesen Stresszustand verlassen. Wir müssen unseren Körper wieder in den Schöpfermodus führen, damit wieder wirkliche Diskussionen stattfinden können. Ansonsten wird es immer ein Gegeneinander bleiben!

Ich finde jeder Mensch sollte nicht nur die Freiheit haben, seine Meinung äußern zu dürfen, sondern auch die Möglichkeit haben, dass diese angehört und ihr mit Respekt begegnet wird.

Habt eine gute Zeit!

Namasté
Malte

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